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Inoffizieller Schlussverkauf in vielen Geschäften:

 

Reduzierungen sollen Lager räumen

 

Am Montag beginnt im baden-württembergischen Einzelhandel wieder auf breiter Front die Schnäppchenzeit. Die Geschäfte müssen ihre Lager für die kommende Frühjahrsware räumen. Die Kunden profitieren von den zahlreichen Rotstiftspreisen auf Winterwaren und Saisonartikel. Nach Schätzung des Einzelhandelsverbands Baden-Württemberg beteiligen sich auch in diesem Jahr rund zwei Drittel der Geschäfte an dem "inoffiziellen" Winterschlussverkauf (WSV).

 

Bereits seit Anfang Januar hatten einige Branchen den Rotstift angesetzt, zahlreiche Geschäfte nutzen aber auch den vom Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels empfohlenen WSV-Starttermin am kommenden Montag (25. Januar). "Viele Kunden warten aus Gewohnheit regelrecht auf die letzte Januarwoche, um dann Schnäppchen zu finden", begründet EHV-Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann die nach wie vor große Signalwirkung eines einheitlichen Schlussverkaufstermins.

 

Aufgrund der winterlichen Temperaturen in den letzten Wochen haben insbesondere der Modeeinzelhandel, der Sportfachhandel und die Schuhbranche gut abverkauft. Dennoch ist in vielen Geschäften noch Winterware vorhanden, die nun zu deutlich reduzierten Preisen verkauft wird. Kunden können in einigen Fällen mit Reduzierungen von bis zu 70 Prozent rechnen. Durchschnittlich liegen die Rabatte auch in diesem Winter zwischen 30 und 50 Prozent. 

 

Obwohl es die gesetzliche Schlussverkaufsregelung seit einigen Jahren gar nicht mehr gibt, nutzt der Handel dieses Marketinginstrument nach wie vor sehr gern, um zu einem gemeinsamen Zeitpunkt die Lager zu räumen. Deshalb rechnen die Geschäfte in den nächsten Tagen wieder mit mehr Kundenfrequenz in den Innenstädten. Attraktiv ist ein Einkaufsbummel in diesen Tagen umso mehr, da nicht nur die klassischen Schlussverkaufs-Branchen wie Mode, Sport oder Schuhe reduzieren, sondern auch zahlreiche andere Branchen wie Möbel, Schmuck, Haushaltswaren oder Anbieter von Unterhaltungselektronik viele Produkte reduzieren.

 

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