18. Februar 2009
Handel setzt auf freiwillige Unternehmensverantwortung
"Mehr Unternehmensverantwortung zu wollen ohne den Handel einzubeziehen ist unmöglich. Wenn Unternehmensverantwortung zum breit diskutierten Thema werden soll, und wenn wir die Verbrauchernachfrage als größte Marktkraft dafür nutzen wollen, dann geht das nicht ohne den Einzelhandel", betonte Dr. Rainhardt von Leoprechting, Präsidiumsmitglied des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE), Vizepräsident und designierter Präsident des europäischen Handels-Dachverbands EuroCommerce, auf der vom HDE veranstalteten Tagung zum Thema "nachhaltiger Konsum". Schließlich, so Leoprechting, sei der Handel eine der aktivsten Branchen in Sachen Unternehmensverantwortung und habe eine einzigartige Position als Scharnier zwischen Wirtschaft und Verbrauchern.
Das freiwillige
Engagement der Unternehmen sei so vielfältig, dass es
nicht über einen Kamm geschert werden könne. Viele
Einzelhandelsunternehmen würden sich in ihrer Region, für
ihre Mitarbeiter, die Umwelt und die Gesellschaft einsetzen. Dieses
freiwillige Engagement ziehe sich durch alle Bereiche des Handels.
Sowohl mittelständische Einzelhändler als auch die
Großen der Branche seien hier aktiv. "Verantwortlich
handeln bedeutet für uns zum Beispiel, wenn
Einzelhandelsunternehmen den Großteil der Spenden für die
Tafelbewegung aufbringen, regionale Feste oder Sportereignisse
unterstützen, Schulessen fördern, mit hohem
Investitionsaufwand Energie sparen oder gemeinsam mit anderen
Betrieben Kinderarbeit in Lieferländern verhindern",
erklärte Leoprechting. Auch die nachhaltige
Sortimentsgestaltung gehöre zu den Kernthemen für die
Unternehmensverantwortung im Einzelhandel.


