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25. Juli 2002 HDE: Ein Jahr ohne Rabattgesetz Heute vor einem Jahr wurden das
Rabattgesetz und die Zugabeverordnung ersatzlos gestrichen. Dazu
erklärte jetzt in Berlin der stellvertretende
Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen
Einzelhandels (HDE), Nachdem die Einzelhandelsunternehmen anfangs die neuen Rabattmöglichkeiten zurückhaltend einsetzten, loben sie mittlerweile munter Rabatte aus und geben Zugaben. Sie greifen jetzt vermehrt zur Werbung mit Rabatten, um im Wettbewerb bei schlechter Konjunktur, geringen Umsätzen und geringer Frequenz von den Verbrauchern stärker bemerkt zu werden. Aber das Bild ist differenziert: Die eine Hälfte der Händler setzt verstärkt auf Rabatte für bestimmte Sortimente oder Kundengruppen und spielt mit Bonuspunkten, Zusatzprozenten und Sonderrabatten, während die andere Hälfte auf feste, klare und verlässliche Preise vertraut. Die Freigabe der Rabatte hat auch
ihre Schattenseiten: Es besteht die Gefahr, dass die
mittelständischen Facheinzelhändler im Preiswettbewerb
mit umsatzstarken Konkurrenten ins Hintertreffen geraten. Wegen der
großflächig beworbenen Aktionen der bundesweit
filialisierten Betriebe drohen "preis-werte" Angebote
lokaler Händler aus dem Gesichtsfeld der Kunden zu geraten.
Umso wichtiger ist es, dass sich der mittelständische
Einzelhandel auf seine Stärken wie Kundennähe,
Flexibilität, Qualität und Service besinnt und
Kooperationen eingeht. Das kann zum Beispiel eine gemeinsame
City-Kundenkarte sein. Für weitere Informationen
wenden Sie sich bitte an: |
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