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HDE: Einweg ist klar gekennzeichnet

5. Mai 2010

Der deutsche Einzelhandel weist Bestrebungen der Allianz für Mehrweg zurück, durch verschärfte Kennzeichnungsvorschriften Einweg- gegenüber Mehrwegverpackungen zu diskreditieren. „Die Verbraucher können sehr gut zwischen den klar und einheitlich gekennzeichneten Einwegflaschen und Mehrweggebinden unterscheiden“, erklärte heute in Berlin Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE). Der Einzelhandel stelle mit der Deutschen Pfandsystem GmbH (DPG) die flächendeckende und umweltgerechte Rücknahme von Einwegbehältern sicher.

Das deutlich sichtbare Logo ‚DPG’ habe sich bei den Verbrauchern als Erkennungszeichen für Einwegflaschen erfolgreich etabliert. In dieses System habe die Branche nach Einführung des Einwegpfands Millionen investiert und damit für eine ökonomische und ökologische Fehlentscheidung der Politik teuer bezahlt. Niemand sei überrascht, dass sich das Einwegpfand als Flop für Mehrweg entpuppt habe. Das Problem sei nicht die Kennzeichnung. Das Einwegpfand habe die politisch gewollte Lenkungswirkung pro Mehrweg erwartungsgemäß nicht entfalten können. "Daran würde auch eine Lenkungsabgabe nichts ändern", wies Genth entsprechende Forderungen der Allianz für Mehrweg zurück.

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